Entwicklung
Entwicklungsgeschichte
Die progressive Muskelentspannung, auch Tiefenmuskelentspannung oder “Progressive Relaxation” genannt, wurde in den 30 er Jahren von dem Psychologen Edmund Jacobson in Amerika entwickelt. In den 60er Jahren kam diese Entspannungstechnik nach Deutschland. Seither erfreut sich dieses einfache und leicht erlernbare Entspannungsverfahren größter Beliebtheit.
Das Prinzip ist ganz einfach. Die Muskeln werden nur so stark angespannt um eine deutliche Spannung zu spüren, um sie nach kurzer Zeit wieder plötzlich loszulassen.
Durch diesen provozierenden Kontrats nimmt man die Entspannung intensiv wahr. Das Ziel der progressiven Muskelentspannung ist nicht die Anspannung, sondern die Entspannung. Dadurch erfolgt im Laufe der Zeit eine optimale Regulation des gesamten Organismus.
Diese Übung kann man unter fast allen Bedingungen einsetzen. Sei es während einer Besprechung, in ängstlichen Situationen, bei Prüfungssituationen, im Büro, im Zug/Flugzeug oder während einer kurzen Rast bei einer langen Autofahrt, u.v.m.
Die progressive Muskelentspannung hilft Verspannungen leichter zu lokalisieren, zu beseitigen und prophylaktisch zu vermeiden. Progressive Muskelentspannung führt in erster Linie zur Ruhe und Gelassenheit. Das allgemeine Wohlbefinden soll durch die progressive Muskelentspannung gesteigert und Schmerzempfindungen leichter wahrgenommen werden.
Positive Wirkungen dieser Übung können sich zeigen bei:
- Muskelverspannungen, Spannungskopfschmerz, Migräne
- Fehlregulation im Muskel-, Nerven- oder Kreislaufsystem
- Depressionen, Spannungsgefühle, Nervosität, psychovegetative Erschöpfungssyndrome
- Stressfaktoren Reduktion, sowie durch diverse Stressfaktoren begünstigte Erkrankungen
- einsetzbar zur Gesundheitsprophylaxe und Steigerung des Wohlbefindens
- Innere Unruhe, Schlafstörungen jeglicher Art, Prüfungsängste, Angstzustände allg.
- auch zur Förderung von Lernleistungen bestens geeignet
Gegenanzeigen
Bei folgenden Krankheitsanzeichen sollte die progressive Muskelentspannung nicht angewendet werden:
- bei bestimmten Neuroseformen, bei denen ein Spannungsverlust vermieden werden soll
- bei Herzinsuffizienzen
- bei akutem Muskelrheuma
Bitte fragen Sie Ihren Arzt, ob ein Kurs für Sie geeignet ist.